Aufnahmetest der Partnerschulen Wintersport in Inzell

45 Schüler absolvierten sportmotorischen Test; gute Ergebnisse der Schüler

Inzell (hw) – Wie jedes Jahr stand nun am Ludwig Schwabl Sportpark rund um die Max Aicher Arena in Inzell der schon obligatorische sportmotorische Test auf dem Programm. Für sportliche Kinder, die im kommenden Schuljahr an eine Schule der „Partnerzentren des Wintersports“ (kurz PZW) wechseln wollen, dient diese Ableistung der verschiedenen Übungen als Grundlage für die Aufnahme an solchen Schulen.

Sinn und Zweck des PZW ist es dabei, Wintersporttalente in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 heimatnah in den regionalen bayerischen Trainingszentren zu fördern, indem schulische und sportliche Ansprüche in Einklang gebracht und dabei besonders aufeinander abgestimmt werden.
In Inzell stellten sich nun 45 Kinder der Jahrgänge 2004 bis 2006 den verschiedenen sportlichen Anforderungen. Insgesamt mussten neun Stationen durchlaufen werden von Schnelligkeit über Kraft bis zur Ausdauerübung mit dem 1000m Lauf und es gab teilweise erstklassige Leistungen. Auf dem Programm standen ein 30m Sprint, Beweglichkeits-, Gleichgewichts-, und Sprungübungen, Liege-, und Ellbogenstütz, ein Gewandtheitslauf und zum Abschluss der 1000m Lauf in der Max Aicher Arena. Das war für die Kinder dann doch etwas Besonderes, denn man hat als Nichteisschnellläufer nicht oft die Gelegenheit, in einer der modernsten Eisschnelllaufhallen der Welt zu laufen. Zudem war es wegen des schlechten Wetters auch viel angenehmer, als auf dem Sportplatz bei Regen nass zu werden. Hierfür ein großer Dank an die Stadionleitung im Eisstadion für die Zurverfügungstellung der Halle und der Unterstützung bei der Durchführung.

Starke Ergebnisse der Kinder

Bei den neun verschiedenen Übungen war die Voraussetzung zum Bestehen und zur Aufnahme als PZW Kind, dass mindestens sieben in den vorgegebenen Leistungen absolviert wurden. Besonders hervorzuheben sind dabei die Ergebnisse von Maximilian Heinrich, der sieben Aufgaben mit sehr gut bewältigte, sowie Elias Malcher vom SC Ruhpolding und Lina und Anna Geistanger vom SC Eisenärzt, die jeweils sechs Übungen mit sehr gut absolvierten. Stina Letteboer vom DEC Inzell, Marinus Zenz vom SLV Bernau, Veit Raubunger und Stefan Mühlauer (beide vom WSV Reit im Winkl) und schafften es auf fünf sehr gute Leistungen. Insgesamt waren die absolvierten Übungen aller Kinder über dem Durchschnitt und spiegelt somit auch die gute Arbeit der Trainer in den jeweiligen Vereinen wider. Generell ist in den letzten Jahren ein Anstieg der Ergebnisse klar erkennbar.
Verantwortlich für die Durchführung des diesjährigen PZW Tests war das PZW Traunstein (Chiemgaugymnasium) in Person von Maria Beil in Zusammenarbeit mit der PZW Leitung Berchtesgaden. Hierbei auch ein Dank an die Eltern, die bei der Abwicklung an den jeweiligen Stationen mit eingebunden wurden und die Messungen durchführten. Nachdem der sportliche Teil mit dem Test und den Ergebnissen im Winter abgeschlossen ist, steht es den Kindern/Eltern offen, welche PZW Schule sie im nächsten Schuljahr besuchen wollen. Zur Auswahl stehen die Reiffenstuel Realschule und das Chiemgau Gymnasium in Traunstein, die Mittelschule Ruhpolding, das staatliche Landschulheim und die Achental-Realschule in Marquartstein sowie die CJD Christophorusschulen in Berchtesgaden.
Sollte nun ein Kind das Angebot einer Partnerschule des Wintersports annehmen, heißt das konkret, dass Trainings- und Unterrichtszeiten, Wettkampf- und Prüfungstermine aufeinander abgestimmt werden. Unterricht, der aufgrund von Trainings- und Wettkampfmaßnahmen versäumt wurde, wird nachgeholt und dazu werden auch Nachhilfestunden angeboten. Wichtig ist, dass die Rahmenbedingungen abgesteckt sind, um ambitionierten sportlichen Nachwuchstalenten den bereits eingeschlagenen Weg nicht zu verbauen.

Bild: 
PZW Koordinatorin Maria Beil (rechts) erklärte den Kindern vorab die Übungen