PZW Test in Inzell

Aufnahmetest der Partnerschulen Wintersport in Inzell
39 Schüler absolvierten sportmotorischen Test; gute Ergebnisse

Inzell (hw) – Für sportliche Kinder, die im kommenden Schuljahr an eine Schule der „Partnerzentren des Wintersports“ (kurz PZW) wechseln wollen, stand nun am Ludwig Schwabl Sportpark rund um die Max Aicher Arena in Inzell der schon obligatorische sportmotorische Test auf dem Programm. Sinn und Zweck der PZW ist es dabei, Wintersporttalente in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 heimatnah in den regionalen bayerischen Trainingszentren zu fördern, indem schulische und sportliche Ansprüche in Einklang gebracht und besonders aufeinander abgestimmt werden.
In Inzell stellten sich nun 39 Kinder der Jahrgänge 2003 bis 2005 den verschiedenen sportlichen Anforderungen. Insgesamt mussten neun Stationen durchlaufen werden von Schnelligkeit über Kraft bis zur Ausdauer und es gab teilweise erstklassige Leistungen. Auf dem Programm standen ein 30m Sprint, Beweglichkeits-, Gleichgewichts-, und Sprungübungen, Liege-, und Ellbogenstütz, ein Gewandtheitslauf und zum Abschluss ein 1000m Lauf in der Max Aicher Arena. Das war für die Kinder dann doch etwas Besonderes, denn man hat als Nichteisschnellläufer nicht oft die Gelegenheit in einer der modernsten Eisschnelllaufhallen der Welt zu laufen. Zudem war es wegen des schlechten Wetters auch viel angenehmer, als auf dem Sportplatz bei Regen nass zu werden. Hierfür ein großer Dank an die Stadionleitung im Eisstadion für die Zurverfügungstellung der Halle.
Starke Ergebnisse der Kinder
Bei den neun verschiedenen Übungen war die Voraussetzung zum Bestehen und zur Aufnahme als PZW Kind, dass mindestens sieben in den vorgegebenen Leistungen absolviert wurden. Besonders hervorzuheben sind dabei die Ergebnisse von Melanie Mayer vom SC Hammer und Emilian Biechely vom SC Ruhpolding, die beide jeweils sechs Übungen mit sehr gut absolvierten. Maxi Reiter vom SC Ruhpolding schaffte es auf fünf sehr gute Leistungen. Insgesamt waren die absolvierten Übungen aller Kinder über dem Durchschnitt und spiegelt auch die gute Arbeit der Trainer in den jeweiligen Vereinen wider. Generell kann man in den letzten Jahren einen Anstieg der Ergebnisse verzeichnen.
Verantwortlich für die Durchführung des diesjährigen PZW Tests war das PZW Marquartstein (Achental Realschule Marquartstein) in Zusammenarbeit mit der PZW Leitung Berchtesgaden. Hierbei auch ein Dank an die Eltern, die bei der Abwicklung an den jeweiligen Stationen mit eingebunden wurden. Nachdem der sportliche Teil abgeschlossen ist, steht es den Kindern/Eltern offen, welche PZW Schule sie im nächsten Schuljahr besuchen wollen. Zur Auswahl stehen die Reiffenstuel Realschule und das Chiemgau Gymnasium in Traunstein, die Mittelschule Ruhpolding, das staatliche Landschulheim und die Achental-Realschule in Marquartstein sowie die CJD Christophorusschulen in Berchtesgaden.
Sollte nun ein Kind das Angebot einer Partnerschule des Wintersports annehmen, heißt das konkret, dass Trainings- und Unterrichtszeiten, Wettkampf- und Prüfungstermine aufeinander abgestimmt werden. Unterricht, der aufgrund von Trainings- und Wettkampfmaßnahmen versäumt wurde, wird nachgeholt und dazu werden auch Nachhilfestunden angeboten. Wichtig ist, dass die Rahmenbedingungen abgesteckt sind, um ambitionierten sportlichen Nachwuchstalenten den bereits eingeschlagenen Weg nicht zu verbauen.

Bild Einweisung: Eisschnelllauftrainer Michael Randl (Mitte mit Medizinball) erklärte den Kindern vorab die Übungen und machte eine genaue Einweisung bei den jeweiligen Stationen.

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Impressionen vom Sporteigungstest