Tagung der Projektkoordinatoren

Am 27.11.2014 fand in München die Schuljahrestagung für PZW (Partnerzentren des Wintersports) Projektkoordinatoren mit Vertretern aus Schule und Sport statt. 60 Vertreter aus Schule und Sport fanden sich im Haus des Sports ein, um aktuelle Themen des Projektes zu besprechen.

Sportliche und schulische Förderung

Das PZW-Modell zeichnet sich durch eine heimatortnahe sportliche und schulische Förderung der Wintersport Talente an 34 Partnerschulen in 11 Partnerzentren des Wintersports (PZW) in ganz Bayern in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 aus. Die aktuell 641 erfassten Sportler legen hier die Grundlage für ihre Sportkarriere, bevor sie ab der Jahrgangsstufe 9 zur noch intensiveren Förderung an die Eliteschulen des Sports in Oberstdorf oder Berchtesgaden wechseln können.

Zufriedenheit über sehr gute Ergebnisse

Die Projektleiterin seitens des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Frau Eva-Maria Rothkopf, stellte die Ergebnisse der diesjährigen Projektevaluation dar. Dabei hob sie insbesondere hervor, dass die Partnerschulen des Wintersports eine ihrer originären Zielsetzungen, die Absicherung des schulischen Erfolgs, beispielhaft erfüllten, und dankte den Projektverantwortlichen vor Ort für das damit einhergehende außerordentliche Engagement.

Sportliche Erfolge

Wolfgang Weißmüller, stellvertretender Geschäftsführer im Bayerischen Skiverband und sportlicher Leiter des Projektes, zeigte in seinem Vortrag die sportliche Entwicklung des Projektes auf. „In Sotchi konnten sich einige Sportler, die das System der Partner- und Eliteschulen durchlaufen haben, ganz vorne präsentieren. Dies zeigt, wie wichtig dieses Projekt für die Leistungssportentwicklung in Bayern ist.“ Er betonte die Wichtigkeit, die Arbeit der Keimzelle Skiverein zu stärken. Hierfür ging sein Dank an die Haupt- und Ehrenamtlichen Trainer, vor allem aber auch an die Lehrkräfte an den PZW Schulen für ihr großes Engagement. Harald Stempfer, Vizepräsident Leistungssport im Bayerischen Landessportverband, freute sich, dass das Projekt sich so gut entwickelt hat, und lobt die hervorragende Arbeit an der Basis.

Anti Doping

Mark Hoffman, Anti Doping Beauftragter des Deutschen Skiverbandes, gab tiefe Einblicke in das Thema Doping Bekämpfung und Prävention. Auch das Thema Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln war Bestandteil seines Vortrages. „Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für vollwertige Ernährung und sollten nur zur Behebung ärztlich diagnostizierter Mangelzustände eingesetzt werden“, so die wichtige Botschaft des Fachmanns. Das Thema wurde später in Workshops weiter diskutiert und wird im Rahmen regionaler Umsetzungskonzepte einer Doping Prävention an PZW Schulen vertieft.

Team Building im Olympiapark

Sportlich aktiv waren die Teilnehmer dann am Nachmittag. In vier Stationen absolvierten die Teilnehmer Vertrauens- und Geschicklichkeitsspiele, versuchten sich im Biathlon oder absolvierten ein Koordinationstraining mit Nordic Walking Stöcken im Olympiastadion. Während der gesamten Veranstaltung stand der IT-Verantwortliche des Projektes, Martin Loder, für Fragen insbesondere zur Datenbankverwaltung, zum Web-Auftritt sowie zum digitalen Lernen tatkräftig zur Verfügung.

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Projektverantwortliche und Koordinatoren